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5. Rock under the Glock - SCHREYNER - JEDER SONG EIN BRETT

Die achtköpfige Band bietet bei „Rock under the Glock“ der Fußballer des TSV ein dreistündiges Konzert.

Mit drei Sängern deckt Schreyner das gesamte Spektrum der Rockmusik ab und wusste den rund 500 Besuchern des „Rock under the Glock“ zu gefallen.

Köngen - Jeder Song ein Brett – das ist das Motto der achtköpfigen Band Schreyner, die damit am Samstag die Köngener Eintrachthalle beim fünften „Rock under the Glock“, organisiert von der Fußballabteilung des TSV Köngen, ruckzuck zum Kochen brachte. In ihrem dreistündigen Programm fröhnten Schreyner der Monsters-of-Rock-Zeit aus den 80er-Jahren mit gecoverten Songs von AC/DC, Accept, Dio, Edguy, Metallica, Van Halen, den Scorpions oder Guns N’ Roses.

„Wir wollten bewusst einen Gegenpol zu den unzähligen Ü30-Partys in Köngen und der Umgebung setzen“, erklärte Achim Wunderwald, der „Rock under the Glock“ zusammen mit rund 20 ehemaligen Fußballern 2015 zum ersten Mal initiierte: „Die gute, alte Rockmusik kommt einfach zu kurz. Selbst Schlagerpartys gibt es an allen Ecken und Enden, aber Rockmusikpartys muss man suchen.“ Mit ihrem Konzept haben die Fußballer offensichtlich ins Schwarze getroffen. Das Konzert von Schreyner war schnell ausverkauft, an der Abendkasse ging nichts mehr. Ein bisschen mulmig war es Wunderwald im Vorfeld schon: „Die Musik von Schreyner ist noch einen Tick härter, als die Bands, die wir in den Vorjahren da hatten.“ Der Erfolg gab den Organisatoren aber recht. Die acht Musiker , die über 20 Jahre Bühnenerfahrung haben, rockten von Anfang an ab, der Funke zum Auditorium sprang schnell über.

Mit drei Sängern deckt Schreyner das gesamte Spektrum der Rockmusik ab. Egal ob die kräftige und klare Stimme von Scorpions-Frontmann Klaus Meine, die Rockröhren von Axl Rose und Alice Cooper oder den Sound des wasserstoffgebleichten Punkrockers Billy Idol – die Songs waren meist ganz nah dran am Original und das Publikum dankte. Überhaupt das Publikum: Hier und da spannte das eine oder andere wieder hervorgekramte Band-T-Shirt über dem Wohlstandsbäuchlein, mit der einst prächtigen Haarmähne war es bei den meisten Besuchern auch nicht mehr allzu weit her und sicherlich zwickte nicht nur eine Lederhose. Spaß hatten die rund 500 Besucher dennoch reichlich, zumindest den strahlenden Gesichtern nach. Das Bier floss in Strömen. „Das Event ist ein richtiger Selbstläufer geworden“, freute sich Wunderwald – und plant bereits die nächste Auflage von „Rock under the Glock“: „Wir können uns gut vorstellen, dass wir Schreyner einfach noch mal buchen.“

Bilder: Paule Böttle